Zuverlässige Stützen des Orchesters

Langjährige aktive Musiker der Stadtmusik Stühlingen im Rahmen des Neujahrskonzertes geehrt. 

Gleich drei Stadtmusiker durften sich im Rahmen des Neujahrskonzerts über Ehrungen freuen. Dieter Limberger erhielt aus der Hand des Vorsitzenden des Blasmusikbezirks Oberes Wutachtal, Wendelin Braun, die silberne Ehrennadel des Blasmusikverbandes für 25 Jahre aktives Musizieren im Verein. Braun lobte den "Idealismus und das hohe Engagement" Limbergers. Dieser wohnt in Tuttlingen und hält seiner Stadtmusik trotzdem die Treue. "Das ist eine tolle Leistung. Nur so können wir unsere Vereine am Leben erhalten", lobte Braun.

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Schwungvoller Start ins Neue Jahr

Die Stadtmusik eröffnete den Stühlinger Kulturreigen standesgemäß mit einem facettenreichen Neujahrskonzert und erntete dafür in der sehr gut besuchten Stadthalle viel Beifall. Das traditionelle "Prosit Neujahr" der Musikerinnen und Musiker galt unter anderem Wendelin Braun als Vertreter des Blasmusikverbandes, dem Bezirksdirigenten Andreas Hausy, Bürgermeisterin Isolde Schäfer, vielen weiteren Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gemeinde sowie den Delegationen befreundeter Musikvereine. Vorstand Thomas Groß erinnerte daran, dass die Stadtmusik 2011 durch den Tod von Ehrendirigent Adolf Amann und Ehrenmitglied Josef Würth zwei vereinsprägende Wegbegleiter verloren hatte. Ihnen zu Ehren intonierte das Orchester im Zugabenteil Amanns beliebten Marsch "Vom Hohenlupfen". Gudrun Schirmer führte informativ und charmant durch das Programm, das auch drei Ehrungen beinhaltete (wir berichten noch). Sein Neujahrskonzertdebüt gab Julian Mäntele.

Für den konzertanten Teil hatte Dirigent Erich Stamm glanzvolle Konzertliteratur ausgesucht. Mit dem außergewöhnlichen "Krönungsmarsch" des lange Zeit zu Unrecht in Vergessenheit geratenen jüdischen Komponisten Giacomo Meyerbeer erfreute ein überaus festlicher Auftakt. Die Stadtmusik widmete ihn dem "Städtchen Stühlingen", das in diesem Jahr mit 750 Jahre Stadtrecht ein großes Ereignis feiern darf. Es folgte mit Franz Hoffmanns "Rumänischer Tanz" ein absoluter Höhepunkt des Abends. Die von Hans Kliment jr. arrangierte Komposition forderte vor allem von den Holzbläsern Höchstleistungen. In dem symphonischen Werk vereinten sich die rasanten Klänge des volkstümlichen Kreistanzes Hora mit balladenhaften, melancholischen Sequenzen zu einer ausdrucksstarken Umsetzung rumänischer Folklore. Als so einfühlsame wie nervenstarke Flötensolistinnen brillierten Iris Bär-Zimmermann, Olivia Gerspach und Sabrina Blatter. Der Lohn war begeisterter Applaus des Publikums.

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Neujahrskonzert 2012

Neujahrskonzert 2012

 

750 Jahre Stadtrecht Stühlingen

Alle Informationen unter:

750-jahre-stadt.de

 

Updates

29.10.2011
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Trauer um Ehrendirigent

Stühlingen trauert um Ehrenbürger Amann (Quelle: badische-zeitung.de)

Ein Leben für die Musik ist zu Ende gegangen. Am Freitag verstarb der Stühlinger Ehrenbürger Adolf Amann im gesegneten Alter von 100 Jahren. Der Name des Ausnahmemusikers ist untrennbar mit der regionalen Blasmusikgeschichte verbunden. Amann machte durch sein engagiertes Wirken beste Werbung für seine Heimatstadt Stühlingen. Seine überdurchschnittliche musikalische Begabung und seine große Leidenschaft für die Musik setzte Adolf Amann nicht nur gewinnbringend für "seine" Stadtmusik Stühlingen ein. In ihren Reihen musizierte er über 64 Jahre hinweg, 33 Jahre prägte er sie als deren Stadtkapellmeister. Als er 1934 erstmals den Taktstock übernahm, beherrschte er mehrere Blasinstrumente und die Gitarre, außerdem hatte er mit "Ins Städtle hinein" bereits seinen ersten Marsch komponiert. Weitere sollten folgen: Noch heute erklingen immer wieder Amanns Märsche "Vom Hohenlupfen", "Der Mondflug" oder die "Stühlinger Festfanfaren". Darüber hinaus gumpen die Stühlinger "Hansele" zu seinem Narrenmarsch und das Partnerschaftskomitee ist stolz auf Amanns "Partnerschaftshymne".

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